schön&gut spielt

DER FISCH, DIE KUH UND DAS MEER

In Grosshöchstetten ist Viehschau. Und wer die Viehschau gewinnt, ist König. Seit zehn Jahren ist Gemeindepräsident Peter Kellenberger König. Dass das nicht an seinen Kühen liegt, merkt auch Katharina Gut, Matrosentochter aus Hamburg, in Grosshöchstetten gestrandet. Sie macht sich auf, an Kellenbergers Thron zu sägen. Ihr Werkzeug: Ida, die Kuh. Grossvaters Erbstück und die schönste Grossvieheinheit weit und breit.

Doch bevor sie mit Ida an der Viehschau zum entscheidenden Coup ausholt, holt sie tief Luft und Anlauf auf See, so wie sie es von ihrem Vater gelernt hat. Sie setzt kurzerhand die Segel und macht sich mitten auf einem Emmentaler Acker vom Acker.

Wo Gut ist, kann Schön nicht weit sein: Georg Schön, Metzgerssohn, bis anhin nie gross aus Grosshöchstetten raus gekommen. Er heuert als erster Matrose an. Doch anstatt die Weltmeere und Frau Gut im Sturm zu erobern, hat er nur eines im Sinn: Sie um jeden Preis von der Viehschau abzuhalten. Warum nur tut er das? Wer hat hier wen in der Hand? Woher weht genau der Wind? An wessen Angel hängt der dickste Fisch? Und was sagt die Kuh dazu?

Das Schiff und die Geschichte nehmen ihren Lauf, und so manch versunkenes Geheimnis taucht aus den Untiefen des Dorfes auf.

Der dritte Streich von schön&gut verspricht eine Schiffsladung Wortwitz, Poesie, geistreiche Satire und überbordende Fantasie. Und vielleicht ein paar Antworten auf die entscheidende Frage: Wer hat die Macht? Und was macht die Macht mit dem, der sie hat?

«Das neue Programm des Duos schön&gut heisst «Der Fisch, die Kuh und das Meer»; wie soll das zusammengehen? Nun, es geht ganz wunderbar. Bei schön&gut vereint sich alles zu einem runden, überaus charmanten Stück.»

Bettina Weber, Tages-Anzeiger, 23. Oktober 2009

«Wer wen in der Hand hat und woher der Wind weht; was es mit den Fischen, der Kuh und dem Meer auf sich hat: All das erfährt man, wenn man sich darauf einlässt, auf den laut ausgesprochenen Gedankenschleifen der Kabarettisten wellenzureiten.»

Claudia Härdi, Schaffhauser Nachrichten, 9. September 2009

Produktion

Unterstützt von KulturRaumSchaffhausen, Migros-Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung, ktv und Casa Pantrovà, Stiftung Kartause Ittingen, Theater Teufelhof, Basel.